[Liebe ] 18 Januar, 2009 17:54

Hat mir einst Maria
Die Liebe eingepflanzt!
Nun wächst sie so dahin,
Gleichwie ein Baum,
Der Früchte trägt.

[Weisheit ] 11 Januar, 2009 18:39

Manche Dummheit erklärt sich auch einfach daraus:

Sie haben es nicht besser gewusst!

[Wien ] 06 Januar, 2009 21:26

    Er hatte kaum das Haus verlassen, und passierte auf dem Wege zur Straßenbahn eben die früheren „Hunde-Scheiß-Beete“ – Einfassungen der Bäume, die „früher“ von rücksichtslosen Hundebesitzern dazu benutzt wurden, ihre Vierbeiner ihr Geschäft verrichten zulassen – und wegen denen er sich vor mehr als einem Jahr sogar mal beim Bezirks-Vorsteher beschwert hatte, weil er es satt war, jeden Tag  - auf dem Weg von und zur Straßenbahn – an unzähligen und zum Himmel stinkenden Hunds-Trümmerln vorüber gehen zu müssen. Noch dazu mit der ganz speziellen Note, dass im Sommer die Gäste des Schanigartens des Eck-Wirtshauses – im wahrsten Sinne des Wortes – zwischen den Hunds-Trümmerln dinierten!
Nach seiner Beschwerde wurde es deutlich besser – dem Bezirksvorsteher sei Dank. Offenbar saugten sie am Morgen – mit einem Spezial-Apparat – die Hunds-Trümmerl weg, da am morgendlichen Weg zur Arbeit kaum etwas zu sehen war, und erst am Abend, am Heimweg von der Arbeit, die frühere Dichte an Häufchen zum Himmel stank.
            Eines Tages kam die lobenswerte Bezirks-Verwaltung dann gar auf die Idee, diese unappetitliche Situation gänzlich zu entschärfen, und – er konnte seinen Augen kaum trauen – die misslichen und zum Hunde-Klo umfunktionierten Baum-Einfassungen waren plötzlich mit einem – einen halben Meter hohen Gitter – eingezäunt!
Er frohlockte und war es zufrieden. Leider kam es dann doch immer wieder mal vor, dass sich – der Einzäunung zum Trotz – hin und wieder ein, zwei, drei, . . . Hunds-Trümmerl von dem roten Sandboden der großzügigen Einfassungen deutlich abhoben. Er konnte sich das nur dadurch erklären, dass manche Tierliebhaber ihre Vierbeiner eben über die – nicht allzu hohe – Einzäunung drüber springen ließen.
            Aber, was er heute mit ansehen musste – er traute seinen Augen nicht. Da hob doch ein Hunde-Frauchen ihren Vierbeiner über die Einzäunung, damit dieser dort ungestört sein Geschäft verrichten könne! Und das obwohl – trotz der Umzäunung – bis vor kurzem auch noch Hundekot-Verbots-Schilder im Boden steckten, die natürlich inzwischen längst wieder entfernt waren. Ja, er konnte – in anderen Stadt-Teilen – sogar Hundebesitzer dabei beobachten, wie sie diese Verbots-Schilder geflissentlich entfernten oder mutwillig abbrachen.
            Er sagte natürlich nichts – und ging einfach vorbei – weil er aus Erfahrung wusste, dass mit diesen Menschen sowieso nicht zu reden war. Genauso wenig wie mit jenen, die in einem nahegelegenen, großen Park mit Hunde-Verbot, unter Missachtung dieser raren Zone – wo man Spazieren gehen konnte, ohne ständig mit dem Gekläff dieser Köter konfrontiert zu werden – trotzdem mit ihrem Hund herumliefen, der sich meist bald losriss, um die armen und panisch flüchtenden, dort freilaufenden Rehe zu hetzten.

             Er stieg . . . in die Straßenbahn. Ein - man wäre schon fast versucht zu sagen – obligatorischer Sandler oder nobler ausgedrückt Obdachloser döste vor sich hin. Nicht nur dass dieser vermutlich - er vermied das Atmen und ging gleich nach vorne – wie meist unerträglich stank, schnarchte dieser auch noch lautstark vor sich hin.
Im vorderen Bereich der Straßenbahn hingegen war die Luft – oft saß hier auch noch einer, dann wurde es allerdings wirklich unangenehm – einigermaßen rein, und er konnte sich setzen.

             Am 1. Januar, ging er zu Mittag in sein Lieblings-Restaurant essen. Nachdem er gerade in der Zeitung gelesen hatte – was er zwar, als gelernter Österreicher, eh nicht ganz glauben konnte – nämlich dass, mit dem neuen Jahre, nun auch in Österreich ein generelles Rauchverbot in Lokalen gelten sollte, fragte er die nette Kellnerin, was sich denn nun – durch das Rauchverbot – in ihrer Gastwirtschaft ändern würde?
Er erhielt die Antwort prompt: Nichts!
Der Chef habe – wie übrigens vermutlich unzählige andere Gaststätten-Betreiber in ganz Österreich – eine Ausnahme-Genehmigung erwirkt, die erst mal für ein halbes Jahr gälte, und dann wolle man eben weiter sehen.
Also war das doch wieder mal nur ausgemachter Blödsinn, was er in der Zeitung gelesen hatte.

Nun, ihm fiel letztlich dazu nur noch ein: Wien war eben anders.

[Mann und Frau ] 02 Januar, 2009 20:11

 . . . ich kann euch nur raten: Setzt euch zu Hause doch nicht auf die WC-Muschel, beim Pinkeln!
Sondern stellt euch ordentlich hin . . .
(Und nicht nur im Cafe oder Restaurant - wo das WC andere putzen;-)
Ein unvergleichlicher Genuss!
Die Frauen haben uns beinahe schon soweit gebracht, auf den ungehemmten Harn-fluss zu verzichten, und uns - selbst beim kleinen Geschäft - wie sie hinzuhocken.
Ich glaube wirklich, dass ein Teil der Prostata-Probleme damit zusammen-hängt, mit dieser Domestizierung.
Mann geniert sich ja schon fast dafür, dass Mann überhaupt einen Schwanz hat!

                                                   
Wink
Ich putz' lieber gerne einmal die Woche das WC dafür.